Familien-Nachmittage
mit Führung durch die Ausstellung, Porzellanbemalen sowie Kaffee
und Kuchen
am Sonntag, 30. Oktober 2011, 14 Uhr
am Samstag, 12. November 2011, 14 Uhr
letztmalig am Sonntag, 18. März 2012, 14 Uhr
(Eintritt zzgl. 1,50 € pro Tasse, Teller oder Schale)
Erstmals
präsentiert das Hennebergische Museum in einer Sonderausstellung
Porzellan aus der ehemaligen Porzellanfabrik Kloster Veßra.
Ermöglicht wird die Schau durch Leihgaben vieler privater
Sammler, Archive und Museen. Einzelteile, Service, Fotografien,
Dokumente und Möbelstücke, die viele Jahre in Museumsdepots
und privaten Schrankvitrinen schlummerten, sind nun in einer Schau
vereint und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Dafür bedankt sich das Museum bei allen Leihgebern.
Unter
den beiden Porzellanmarken »P. V.« für Porzellanfabrik
Kloster Veßra und »F. & L.« für Fischer
und Lehmann, oft aber auch ohne Marke, entstanden in der Zeit
von 1895 bis 1934 viele verschiedene Gefäßformen für
Kaffee- und Speiseservice mit Dekoren aus der Zeit des Jugendstils
und im Stil des Art déco.
Anfangs für die Porzellanmalerei der Firma »Greiner
& Herda« in Oberkotzau (heute Ldkr. Hof) tätig,
entwickelte sich Kloster Veßra zu einem eigenständigen
Hersteller von Porzellan. In der Ausstellung ist den Besitzern
und Geschäftsführern der Fabrik sowie den heute noch
erhaltenen Fabrikgebäuden ein eigenes Thema gewidmet.
Auch
auf die Lebensbedingungen und oft langen Arbeitswege der zeitweilig
150 Personen umfassenden Belegschaft macht die Ausstellung aufmerksam.
Der Porzellanmaler als Beruf mit besonderer Stellung unter den
Angestellten und sein Arbeitsplatz wird vorgestellt.
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Belegschaft mit den beiden Geschäftsführern Oskar Fischer
und Theodor Lehmann, Mitte vorn, um 1923
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Die
Ausstellungsbesucher können selbst aktiv werden. Auf dem
Belegschaftsfoto von 1923 werden Hinweise auf frühere Mitarbeiter
bzw. deren Nachkommen sowie Zeitzeugenberichte
gesucht.
Ein Ferienprojekt »Porzellanmalen« lädt zum
Ausprobieren der künstlerischen Technik ein.
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| Grüne
Porzellanmarke mit der stilisierten Bischofsmitra und den Initialen
»F & L« der beiden Fabrikbesitzer Oskar Fischer und
Theodor Lehmann |
Rote
Porzellanmarke mit den Türmen der Klosterkirche und den Initialen
»P und V« (Porzellanfabrik Vessra) und »Vessra« |
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