»Gutes Geschirr für Jedermann aus der Porzellanfabrik Kloster Veßra«

Sonderausstellung in der »Kleinen Galerie«
22.05.2011 - 13.05.2012




Familien-Nachmittage mit Führung durch die Ausstellung, Porzellanbemalen sowie Kaffee und Kuchen
am Sonntag, 30. Oktober 2011, 14 Uhr
am Samstag, 12. November 2011, 14 Uhr
letztmalig am Sonntag, 18. März 2012, 14 Uhr
(Eintritt zzgl. 1,50 € pro Tasse, Teller oder Schale)

Erstmals präsentiert das Hennebergische Museum in einer Sonderausstellung Porzellan aus der ehemaligen Porzellanfabrik Kloster Veßra.
Ermöglicht wird die Schau durch Leihgaben vieler privater Sammler, Archive und Museen. Einzelteile, Service, Fotografien, Dokumente und Möbelstücke, die viele Jahre in Museumsdepots und privaten Schrankvitrinen schlummerten, sind nun in einer Schau vereint und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Dafür bedankt sich das Museum bei allen Leihgebern.
Unter den beiden Porzellanmarken »P. V.« für Porzellanfabrik Kloster Veßra und »F. & L.« für Fischer und Lehmann, oft aber auch ohne Marke, entstanden in der Zeit von 1895 bis 1934 viele verschiedene Gefäßformen für Kaffee- und Speiseservice mit Dekoren aus der Zeit des Jugendstils und im Stil des Art déco.
Anfangs für die Porzellanmalerei der Firma »Greiner & Herda« in Oberkotzau (heute Ldkr. Hof) tätig, entwickelte sich Kloster Veßra zu einem eigenständigen Hersteller von Porzellan. In der Ausstellung ist den Besitzern und Geschäftsführern der Fabrik sowie den heute noch erhaltenen Fabrikgebäuden ein eigenes Thema gewidmet.
Auch auf die Lebensbedingungen und oft langen Arbeitswege der zeitweilig 150 Personen umfassenden Belegschaft macht die Ausstellung aufmerksam. Der Porzellanmaler als Beruf mit besonderer Stellung unter den Angestellten und sein Arbeitsplatz wird vorgestellt.


Belegschaft um 1923
Belegschaft mit den beiden Geschäftsführern Oskar Fischer und Theodor Lehmann, Mitte vorn, um 1923 


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Die Ausstellungsbesucher können selbst aktiv werden. Auf dem Belegschaftsfoto von 1923 werden Hinweise auf frühere Mitarbeiter bzw. deren Nachkommen sowie Zeitzeugenberichte gesucht.
Ein Ferienprojekt »Porzellanmalen« lädt zum Ausprobieren der künstlerischen Technik ein.
Porzellanmarke F & L Porzellanmarke P. V.
Grüne Porzellanmarke mit der stilisierten Bischofsmitra und den Initialen »F & L« der beiden Fabrikbesitzer Oskar Fischer und Theodor Lehmann Rote Porzellanmarke mit den Türmen der Klosterkirche und den Initialen »P und V« (Porzellanfabrik Vessra) und »Vessra«