Die Exposition zeigt eine Auswahl von 60 schwarz-weiß Fotos
des Hobbyfotografen Willi Albrecht aus Zeilfeld (Landkreis Hildburghausen),
der als Vertriebener nach Südthüringen kam und viele
Eindrücke seiner neuen Heimat fotografisch dokumentierte.
Die Fotos, die in den Jahren von 1947 bis 1958 entstanden, geben
einen Einblick in das dörfliche Alltagsleben dieser Zeit
und beleuchten u.a. solche Bereiche wie Familienfeiern, dörfliche
Arbeiten sowie verschiedene Ortsansichten. Insgesamt blieben sechs
Fotoalben aus seinem Nachlass erhalten, die im Jahr 2010 dem Museum
übergeben wurden.
Die ausgestellten Fotos
ermöglichen eine Zeitreise in die 1950er Jahre und werden
den Besuchern in zwei verschiedenen Betrachtungsweisen dargeboten.
In der Sonderausstellung dürfen die Gäste auf historischen
Möbeln Platz nehmen und in einem Fotoalbum blättern
oder sie können sich die gesamte Fotoschau am modernen Fernsehgerät
präsentieren lassen.